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Karte Kurpfalz 1817

Schweizer in der Kurpfalz

Der 30-jährige Krieg (1618-1648) hatte verheehrende Auswirkungen, vor allem auf die Bevölkerung der Kurpfalz. Ganze Landstriche waren nach dem Krieg unbesiedelt. Die Kurpfalz mit Ihrer Haupt- und Residenzstadt Heidelberg litt schwer unter der Entvölkerung. Kurfürst Karl Ludwig brauchte einen schnellen Bevölkerungszuwachs, um das Land wieder aufbauen zu können. Dies ließ sich jedoch nur mit Zuwanderung bewerkstelligen. Und so machte er interessante Angebote für Einwanderungswillige und erließ schließlich 1650 ein sogenanntes »Einwanderungspatent«.
Damit lockte er vor allem zahlreiche Schweizer aus deutschsprachigen Kantonen an. Sie leisteten der Kurpfalz einen wichtigen Beitrag zum Wiederaufbau der Infrastruktur und des Militärs. Man geht davon aus, dass zwischen 1650 und 1720 ca. 10.000 Schweizer in die Kurpfalz kamen, rund ein Fünftel davon in deren Hauptstadt.
In nur wenigen Jahrzehnten verschmolzen die Einwanderer mit der bisherigen Bevölkerung, was sich wohl durch die sich gleichenden sozialen Strukturen sowie der gleichermaßen calvinistischen Prägung begründen lässt.


 
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