Die Schweiz

ist über Jahrhunderte aus verschiedenen Territorien zu dem Land gewachsen, das sie heute ist. Im 19. Jahrhundert wurde der 1. August 1291 als Datum für die «Gründung» der Alten Eidgenossenschaft und damit der 1. August als Schweizer Nationalfeiertag festgelegt.

Im Laufe der Zeit hat sich die Schweiz von einem lockeren Staatenbund autonomer Kantone zu einem modernen Bundesstaat gewandelt.

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4300
4300 v. Chr.
Erste Siedlungen an Seeufern der heutigen Schweiz.
200
200 - 100 v. Chr.
Die Helvetier, ein Keltenstamm, siedeln im Raum der heutigen Schweiz.
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Bundeshaus Bern
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Ausschnitt der römischen Arena in Avenches
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Wasserturm Kapellbrücke Luzern

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58
58 v. Chr.
Die Helvetier werden bei Bibracte von römischen Truppen unter Julius Caesar vernichtend geschlagen. In den kommenden Jahren erobern die Römer nach und nach das ganze Territorium der heutigen Schweiz.
400
400 -1000
Auf das Ende der römischen Herrschaft und den Einfall germanischer Stämme aus dem Norden folgt die grundsätzlich als frühes Mittelalter bezeichnete Periode. Eine kurze Zeit regiert Karl der Grosse über einen grossen Teil Westeuropas, inklusive die Schweiz, doch sein Reich zerfällt rasch wieder. Danach entwickelt sich ein Feudalsystem.
1291
1291
Gilt als Gründungsjahr der Schweizer Eidgenossenschaft. Der Legende nach schlossen Vertreter von Uri, Schwyz und Unterwalden auf dem Rütli, einer Wiese am Vierwaldstättersee, mit einem Eid einen Bund gegen die tyrannischen Vögte der Habsburger. Ihre Vereinbarung halten sie in einem Dokument fest, dem Bundesbrief.

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